der kocherstand, die ganze sache verfasst vom jens
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grundgedanke für
den kocherstand war, dass ein kocher im schnee durch die hitzeentwicklung
versinken würde. also platte drunter. am besten aus alu, damit die hitze gleich
reflektiert wird. gut, jetzt kann er nicht mehr versinken. aber der wind kommt
noch ran. der faltbare windschutz von msr/primus hat mich eh nie so richtig
zufriedengestellt. also bekommt die bodenplatte wände, drei an der zahl. am
besten zum stecken, man will ja platz sparen. zum stecken heisst, dass füsse
unten raus gucken. macht nichts, wird die ganze sache so doch gleich rutschfest
im schnee verankert. wenn man einmal dabei ist, kann man auch noch an der
vorderseite eine kante zum fixieren des kochers anbringen, für alle fälle.
freilich nur so hoch, dass die brennstoffleitung noch drüber passt. ausserdem
braucht die ganze sache ja ausreichend sauerstoff.
die maße passt man
natürlich dem kocher bzw. dem topf an, wobei man logischerweise überall etwas
draufrechnet, schliesslich kann man die ganze sache nicht im nichts verankern.
in der höhe schlägt man zum kochergestell noch etwas drauf, um dem topf
sicheren halt zu geben (zumindest in drei richtungen).
bleibt nur noch zu
beachten, dass man die ganze sache so konstruiert, dass sie, einmal
zusammengesteckt, nicht wieder auseinander fällt. dafür verpasst man den
ausstülpungen der steckverbindungen aussparungen, um die einzelnen teile quasi
einhaken zu können. nicht vergessen, die schlitze um die länge der aussparungen
zu versetzen, sonst hat man gar nichts gekonnt!
beim zusammenbau
einfach der nummerierung der einzelnen teile folgen. also zuerst die beiden
seitenwände auf der bodenplatte einhaken. man kann sie dann immer noch etwas
zur seite biegen, um die vorderseite einzusetzen. zum schluss die rückwand, die
man schräg ansetzt und nach unten schiebt, bis man auch diese einhaken kann.
